Dienstag, 17. Dezember 2013

„Reich“ In Experience


Ich weiß es noch genau, als wäre es erst heute gewesen. Der große Marcel Reich-Ranicki († 93) und ... ja ... ich, die um jedes seiner Worte kämpfte.

Ich war noch nicht lange bei BILD(.de), aber klar war, Matthias Schweighöfer verkörperte Reich-Ranicki in seinen Film-Memoiren „Mein Leben“.

Meine Ressortleiterin kam aus der Konferenz, gab mir einen Zettel mit Zahlen und sagte schlicht so etwas wie: „Frag mal Reich-Ranicki nach Schweighöfer und richte liebe Grüße von unserem Chefredakteur aus.“

Geil! Reich-Ranicki! Wie geil ist denn das?! Ich darf einen Artikel über Reich-Ranicki schreiben, dachte ich bei mir – und wählte die Nummer. 069 – für Frankfurt. Meine Heimat. Hesse, auch wenn ich nicht hessisch babbeln kann.

„Ja.“

„Ja, hallo. Verena Zistler von BILD.de. Es geht um Herrn Reich-Ranicki, ich würde gerne wissen, was er dazu sagt, dass Herr Schweighöfer ihn in seinen Memoiren spielt.“

„Wer sind Sie?“

Unbehagen meinerseits. Diese Stimme ... kannte ich?!

„Verena Zistler von BILD.de.“

„Wer?“

„Verena Zistler. BILD.de.“

„Bitte?“

Ich fasste all meinen Mut zusammen. Da war nun wirklich keine Agentur, kein Management – wie ich es gewohnt war – am anderen Ende der Leitung.

„Herr Reich-Ranicki, sind Sie es?!“, fragte ich erschrocken. Meine Fassung mit 24 Jahren bewahrend.

Mein Redaktionsleiter lief in diesem Moment an unserer Insel (Ressorttische, damals ...) vorbei und zuckte, blieb stehen.

„Ja.“

„Verena Zistler, von BILD. Der BILD-Zeitung.  er war es!stimmte, oder nicht - erw Artikel über Reich-Ranicki schreiben, dachte ich bei mirs umsäumt von Bücherregalen mit InhHerr Reich-Ranicki, sind Sie es?!“, wiederholte ich – und stellte mir Marcel Reich-Ranicki in einer Frankfurter Altbauwohnung, in einem Zimmer, das umsäumt von Bücherregalen mit Inhalt war, an einem dieses bundeswehr-grünen Wahlscheiben-Telefonen vor.

Ob das nun stimmte, oder nicht – er war es!

Also: WAS HALTEN SIE VON HERRN SCHWEIGHÖFER, HERR REICH-RANICKI?



Verena Zistler. BILD.de.“
wolltmme, kannte ich die nicht?
höfer ihn in seinen Memoiren spielt.“
o etwas wie: heatre r und wollt

Freitag, 6. Dezember 2013

Keks Am Stiel


„Kekslaune“
gibt's im 11-line in Potsdam